DOKUMENTATION 1999
| Presseinformation | 28. Januar 1999 | ||
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E-Business Preis lockt Entwickler und Jungunternehmer an | |||
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CyberOne: Risikokapital für Internet-Lösungen |
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Die Ideenpotentiale für neue Softwarelösungen und Services übers Internet sind noch lange nicht alle angezapft oder gar ausgereizt. Das bisherige Ergebnis des E-Business-Wettbewerbs CyberOne der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected legt nahe, daß im Online-Bereich die Grenzen der Kreativität noch längst nicht in Sicht sind. Bis zum Wettbewerbsschluß am 31.12. letzten Jahres gingen 65 Einreichungen ein und mußten dabei anspruchsvollen Kriterien - so einem schlüssigen Business Plan - gerecht werden. Die Jury wird nun aus 26 Softwareprodukten und 39 Multimedia-Services die besten drei ermitteln. | |||
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Lösungen fürs Geschäft übers weltweite Netz gibt es zwar schon in vielerlei Versionen, der Bedarf indes ist noch weit größer. Branchenspezifische Plattformen werden deshalb ebenso weiterhin Konjunktur haben wie All-round-Anwendungen mit Modulen für den individuellen Kundenzuschnitt. Auch die Richtung der Beiträge zum CyberOne gibt darüber Auskunft. "Wir haben es mit Software für E-Commerce zu tun, mit Lösungen für Zahlungen übers Netz, mit Datenbanken und auch Software-Tools", faßt Klaus-Dieter Laidig, im Vorstand von Baden-Württemberg: Connected für das Management des Wettbewerbs zuständig, die Palette der Softwarebeiträge zusammen. "Wir sehen noch einmal, wie stark die Entwicklung des E-Business von praktikabler Software abhängig ist." Die Ausschreibung, so Laidig, habe deshalb auch genau dort angesetzt, woher der Schub für die Entwicklung dieses ‚Geschäftsmodells der Zukunft' nur kommen könne: "Von neuen Ideen für Software und Services". Die eingereichten Geschäftsideen für Online-Services gehen weit über den Bereich Handel hinaus. Informationsdienste und Suchmaschinen sind ebenso dabei wie virtuelle Analogien zu bestehenden Berufszweigen. Zu weitergehenden Auskünften über die Natur der Bewerbungen um Bargeld, Risikokapital und Beratung sind die Wettbewerbs-Organisatoren derzeit noch nicht bereit. Baden-Württemberg: Connected-Geschäftsführer Klaus Haasis begründet die Diskretion mit der Vertraulichkeitsverpflichtung gegenüber den Einreichern: "Eine Idee kann in diesem schnellen Geschäft morgen Millionen wert sein. Dieses Kapital der Bewerber müssen wir dringend schützen." Die vielen kleinen und jungen Software-, Multimedia- und Internetfirmen unter den Bewerbern wissen dies sicher zu schätzen. Neben den ausgeschriebenen Bargeldpreisen - insgesamt 100.000 Mark - erhoffen sie sich nämlich vor allem Förderung durch Risikokapital aus dem Venture-Capital-Fonds Baden-Württemberg sowie durch die ebenfalls ausgeschriebenen Beratungsleistungen. Der Venture-Capital-Fonds Baden-Württemberg wird von derselben Führungsmannschaft gemanagt wie die Bad Homburger Technologieholding VC GmbH, die in den letzten Monaten die Internet-Shooting-Stars Brokat und Intershop an den Neuen Markt in Frankfurt gebracht hat. Nicht zuletzt deshalb ist die Beteiligung am CyberOne trotz der kurzen Ausschreibungsfrist von Ende September bis Jahresende 1998 so hoch ausgefallen. Einen weiteren Grund für die starke Beteiligung sieht CyberOne-Manager Laidig speziell in dem hohen Entwicklungsstand, den E-Business und Multimedia in Baden-Württemberg bereits erreicht haben: "Baden-Württemberg ist bereits jetzt der am weitesten entwickelte Standort für E-Business in Deutschland." Gute Beispiele dafür sind nicht zuletzt die Hauptsponsoren des Wettbewerbs: die Unternehmen debis Systemhaus, Hewlett-Packard, SAP und tesion. Im nächsten Schritt des Wettbewerbs werden die Einreichungen von der Jury ausgewertet und eine Liste der besten zehn Beiträge ermittelt. Diese zehn Einreicher werden am 2. März vor der gesamten Jury ihre Produkte und Services präsentieren. Überreicht werden die Preise am 14. April im Stuttgarter Neuen Schloß durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel.
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