DOKUMENTATION 2001

Klein-Roboter von Wonderbits
Per Computer ins Museum

Wenn Sie demnächst im Baumarkt vor den Regalen stehen, und ein kugeliges Wesen rollt Ihnen vor den Füßen herum, dann wundern Sie sich nicht! Vermutlich ist Ihr Nachbar in der Nähe, der gerade per Internet und kugeligem Roboter einkaufen geht.

Wonderbits heißt die Firma mit Sitz in Ulm, die sich auf die Entwicklung autonomer und mobiler Roboter spezialisiert hat. Einsatzorte des "Virtual Visitor" - so heißt der kleine Helfer - sollen in naher Zukunft Einkaufszentren und Fachmärkte, aber auch Museen sein. Der mechanische Besucher "sieht" mit einer Internet-Kamera, die Bilder auf den Bildschirm zu Hause überträgt. Loggt man sich beispielsweise in einem Roboter im Museum ein, wird man vom heimischen Ohrensessel aus Kunstwerke besichtigen können. Steuern lässt sich der Roboter dabei per Internet.

Besonders gut eignen sich die mechanischen Wunderwesen auch für Schule und Ausbildung, denn sie sind für Bildungseinrichtungen erschwinglich und lassen sich nach Bedarf zusammensetzen. Tetrixx ist ein solcher Baukasten mit Aluminiumteilen, Zahnrädern, Infrarot- sensoren, Microcontroller-Boards und anderen Zutaten, aus denen man sich einen Roboter individuell zusammen- setzen kann.

www.wonderbits.de


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