Das Jahr des 50. Jubiläums von Baden-Württemberg ist auch für bwcon (Baden-Württemberg: Connected) ein Jahr zum Feiern: Die Wirtschaftsinitiative hat ihren 5. Geburtstag. In der kurzen Zeit ihres Bestehens hat sie die Standortentwicklung des Südwestens spürbar mit geprägt.
36 Gründungsmitglieder starteten im Mai 1997 ein Programm zum Ausbau der IT- und Medienlandschaft, das heute rund 340 Mitgliedsunternehmen weiter tragen. "Der Verein dreht ein ganz ordentliches Rad", sagte bwcon-Vorstand Jörg Menno Harms stolz im Interview. Er sieht die Gründung von bwcon als einen damals dringend notwendigen Weckruf an Baden-Württemberg, das Gefahr lief, den Anschluss an die Internetgesellschaft zu verpassen. Inzwischen liegt die Zahl der Web-Anwender im Land über dem Bundesdurchschnitt, und mit Unterstützung von bwcon haben sich zahlreiche innovative Firmen aus den Bereichen IT und Medien etabliert. Trotz weltwirtschaftlichem Dämpfer - bwcon bleibt zuversichtlich. "Es ist jetzt nicht angebracht auf bessere Zeiten zu warten", mahnt Klaus Haasis, Geschäftsführer von bwcon. "Gerade jetzt ist es wichtig mit neuen Projekten und Initiativen durchzustarten, um das Land weiterhin für Unternehmer und Investoren attraktiv zu halten." Der Verein hat sich deshalb viel vorgenommen, an erster Stelle steht dabei der Ausbau einer Clusters Unternehmenssoftware. Mit rund 4.000 Firmen, die in diesem Bereich tätig sind, ist Baden-Württemberg ein international ernst zu nehmender Wettbewerber. Jörg Menno Harms leitet zusammen mit Minister Christoph-E. Palmer das Beratungsforum Information, Telekommunikation und Software (bits), in dem nahezu 70 Experten aus Forschung, Industrie und Gesellschaft insbesondere auch die Entwicklungen in der Unternehmenssoftware vorantreiben.
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