Führungskräfte begleiten, unterstützen, fordern und verändern

Führungskräfte haben in der heutigen Zeit mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Neben dem „War for Talents“ gibt es eine hohe Fluktuation, Burnout-Fälle und durch den digitalen Wandel viele Veränderungen, auf die es agil und flexibel zu reagieren gilt. Der Gründer von Leada, der sich seit 25 Jahren mit dem Thema Change Management beschäftigt, nimmt die Entwicklungen und Herausforderungen der Führungskräfte deutlich wahr. Ihm wurde klar, dass für die Unterstützung von Führungskräften bei diesen Herausforderungen Methoden nötig sind, die in den täglichen Arbeitsablauf eingebunden werden und eine langfristige Kulturveränderung in der Führung mit sich bringen sollten. Führungskräfte brauchen heutzutage neue Kompetenzen und eine stetige Weiterentwicklung, um erfolgreich zu sein. Er entwickelte Leada, ein digitales System, das es Führungskräften ermöglicht, sich kontinuierlich weiterzubilden und an den Themen dranzubleiben.

Mit einer App, die auf allen Endgeräten läuft, begleitet Leada eine Führungskraft das ganze Jahr. Sie erinnert an immer wiederkehrende Ereignisse – wie etwa Feedbackgespräche mit Mitarbeitern, bietet tägliche kleine Herausforderungen an, um Themen wachzuhalten und Lernpakete, um am Puls der Zeit zu bleiben. Hinzu kommen unternehmensspezifische und hierarchiespezifische Elemente, die individuell über im Hintergrund laufende Redaktionspläne eingespeist werden.

Leadership und digitaler Wandel in 12-Wochen-Workshops für jeden Tag

Wie ein tägliches kurzes Trainingsprogramm bringt Leada in 12-Wochen-Workshops bei, was gute Führung bedeutet oder wie Mitarbeiter motiviert und weitergebracht werden können. Leada soll dabei eine Erleichterung für eine Führungskraft darstellen und dauerhaft in ein Unternehmen implementiert, sowie sukzessive weiterentwickelt werden. Die Weiterentwicklung wird von Leada in intensiver Zusammenarbeit mit den Kunden gestaltet. Immer wieder werden Co-Creation-Prozesse und Design-Thinking-Workshops durchgeführt, um beim System für HR-Prozesse nachzujustieren.

Das 2015 gegründete und aus der SYNK GROUP ausgelagerte Digitalisierungsvorhaben hat inzwischen fünf Mitarbeiter, die für die Bereiche Corporate Communications, Research, Development, Social Media und die Erarbeitung der Redaktionspläne zuständig sind. Die technische Entwicklung der App wurde an einen externen Partner ausgelagert. Doch in Zukunft soll es auch interne Entwickler im Team geben.

Kunden hat das junge Unternehmen schon über alle Branchen hinweg: Mittelständler, DAX-Unternehmen, deutschlandweit verteilte Führungskräfte und auch international tätige Firmen profitieren bereits von den Trainingsinhalten, die in den Arbeitsalltag integriert werden können und deren Erfolgsfaktoren stetig erfasst, analysiert und angepasst werden.

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Nachgefragt!

Was war Ihr größter Erfolg bisher?
Das war unser erstes Pilotprojekt bei einem DAX-Unternehmen, das uns sehr gutes Feedback gegeben hat, wie wir Führungskräfte begleiten. Und, dass wir die Technik jetzt soweit haben, dass wir erfolgreich in die Projekte starten können. Es war kein einfacher Weg und läuft jetzt sehr erfolgreich an.

Gab es schon Rückschläge?
Ja, auf jeden Fall gab es sehr viele Rückschläge auf unserem Weg. Zum Beispiel beim Thema Förderung. Es ist ein großer Aufwand, Förderungen zu beantragen und wenn man dann am Ende doch nicht ins Förderprogramm passt, ist das sehr frustrierend. Mit Investoren hatten wir bisher leider auch kein Glück, jetzt durch den Wettbewerb haben wir die ersten Anfragen. Daher benötigt man einen langen Atem.

Wo soll die Reise hingehen? Was ist das langfristige Ziel?
Zunächst möchten wir ein internes Entwicklerteam aufbauen, um die technische Umsetzung auch intern abdecken zu können. Außerdem soll das Redaktionsteam wachsen, damit der Content der Programme ausgebaut werden kann.

Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Teilnahme beim CyberOne?
Es ist schon toll, Finalist beim CyberOne zu sein – vor allem bei der Anzahl der Bewerbungen, die eingereicht wurden. Wir erhoffen uns aber vor allem Aufmerksamkeit bei Leuten, die uns noch nicht kennen. Natürlich würden wir auch gerne gewinnen. Das Preisgeld könnten wir sehr gut gebrauchen, um zu investieren – keine Frage.